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Färben der Ostereier

Bunte Ostereier


Zu Ostern soll es traditionell bunt sein. Da der Naturkosteinzelhandel jedoch nach dem neuen EU-Beschluss keine gefärbten Bio-Eier mehr verkauft - hierzu können Sie auch die letzte Pressemitteilung der CW Öko Ei GmbH lesen - ist Selberfärben angesagt.  Das ist aber gar nicht schwer: Zum einen bietet der Fachhandel verschiedene fertige Pflanzenfarben an, im Malkasten besonders praktisch für Kinder, zum anderen können mit Essig, Wasser, etwas Öl und verschiedenen pflanzlichen Komponenten ganz individuelle Muster gezaubert werden.

Dazu werden die Eier zunächst mit Essigwasser gewaschen. Dann müssen die Pflanzenteile zerkleinert und in ca. einem Liter Wasser aufgekocht werden. Nach dem Filtern des Farbsudes wird das Wasser zum Kochen gebracht und die Eier werden darin 10 Minuten hartgekocht. Nach dem Kochen, dem Abschrecken und dem finalen Öleinreiben sind die Öko-Ostereier fertig!

  • Rote Eier: Saft von Roter Bete und Essig vermischen / oder Malventee
  • Grüne Eier: Spinatsaft / Sud aus Petersilien- oder Brennnesselblättern mixen
  • Blaue Eier: Rotkohl / Heidelbeeren
  • Rosa Eier: Preiselbeersaft
  • Gelbe Eier: Kamilleblüten / Goldrute / Apfelbaumblätter
  • Gelbgold: Zwiebeln
  • Braun: Walnuss-Schalen

Übrigens: Es empfiehlt sich, Eier im Kühlschrank zu lagern, hier beträgt die maximale Haltbarkeit von gekochten Eiern ca. 2 Wochen, von frischen Eiern ca. 3 Wochen. Die Farbe von Schale und Eidotter hat keinerlei Bedeutung in Bezug auf die Qualität.