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Bio-Vermarktung im SEH

Bio-Vermarktung im SEH

In 2006/2007 beteiligte sich die FÖL am Projekt "Entwicklung einer nachhaltigen Land- und Ernährungswirtschaft am Beispiel der regionalen Biovermarktung im selbständigen Lebensmitteleinzelhandel (SEH)".

Vor dem Hintergrund, dass die ökologische Ernährungswirtschaft ein wichtiger Wirtschaftszweig in der Metropolregion Berlin-Brandenburg geworden ist, fehlte dennoch eine systematische Analyse der Handlungspotenziale des selbstständigen Lebensmitteleinzelhandels (SEH). Daher wurde das genannte Projekt vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) initiiert, die FÖL unterstützte es als beratender Praxispartner. Die Gesamtkoordination und wissenschaftliche Bearbeitung oblag dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) gGmbH.

Kurzfassung der Ergebnisse:
Bei der Überwindung der Barrieren an der Schnittstelle zwischen SEH und Bio-Lieferanten kommt dem Großhandel eine entscheidende Rolle zu. Für diese Aufgabe konnte ein entsprechendes regionales Unternehmen gewonnen werden. Daneben stellt das knappe Angebot verarbeiteter Bio-Produkte aus Brandenburg einen der zentralen Engpässe für die Ausweitung der Regionalvermarktung dar. Es wurden daher verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen, die sich an Wirtschaftsakteure und politische Entscheidungsträger richten und langfristig zu einer Erhöhung der regionalen Bio-Wertschöpfung beitragen können.
 
Das IÖW hat eine Broschüre mit den Studienergebnissen verfasst, die als Download zur Verfügung steht.