Alnatura steht auf Platz zwei der nachhaltigsten Unternehmen Deutschlands. Diese Entscheidung verkündete das Komitee Deutscher Nachhaltigkeitspreis am 26. November 2010 in Düsseldorf.
Über 500 Firmen hatten sich beworben. Mit dem renommierten Preis werden Unternehmen ausgezeichnet, die der Jury zufolge "vorbildlich wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und Schonung der Umwelt verbinden".
Professor Dr. Götz Rehn, Gründer und geschäftsführender Alleingesellschafter von Alnatura, nahm die Auszeichnung im Rahmen einer festlichen Gala am vergangenen Freitag entgegen. "Sinnvoll für Mensch und Erde ist seit über 25 Jahren der Leitgedanke von Alnatura. Die Auszeichnung ist für uns eine große Freude. Sie ist uns zugleich Ansporn, unser gesamtes Tun noch nachhaltiger zu gestalten. Ich danke unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Partnern und Freunden und besonders unseren Kunden: Denn sie sind es, die Alnatura zu einem sinnvoll gestaltenden Unternehmen machen", erklärte Rehn.
Der Begriff der Nachhaltigkeit wird in der klassischen Definition als ökologisch, ökonomisch und sozial verantwortliches Handeln verstanden, um die endlichen Ressourcen der Erde für kommende Generationen zu erhalten. Alnatura ergänzt diese drei Kriterien um eine geistig-kulturelle Dimension.
"Dies führt zu einer Neubestimmung des Nachhaltigkeitsbegriffs", erläuterte Rehn. "Die bisherigen Motive des Ökonomischen, Ökologischen und Sozialen werden um die geistige Perspektive erweitert. Das Ziel ist letztlich, dem Menschen geistige Freiheit zu ermöglichen. Ein neuer Denkansatz führt zu neuen Handlungsweisen: Alle Aktivitäten müssen dem Menschen und der Erde dienen, um eine zukunftsgerichtete Gestaltung der Welt zu bewirken." Bestandteil der kulturellen Dimension ist auch die Bewussteinsbildung der Mitarbeiter in Seminaren und Vortragsreihen sowie die Integration des Themas Nachhaltigkeit in die Lehrlingsausbildung.
Die landwirtschaftlichen Zutaten aller Alnatura-Produkte stammen aus ökologischem Landbau. Der Ökolandbau ist laut Alnatura die umweltverträglichste Form der Landwirtschaft. Er kommt ohne chemisch-synthetische Düngemittel und Pestizide aus: Das spart Energie und verursacht damit weniger klimaschädliche Emissionen. Vielfältige Fruchtfolgen, Kompost und Mist als Dünger sowie eine schonende Bodenbearbeitung sorgen außerdem für einen humusreichen Boden. Dieser bindet CO2, anstatt es klimaschädlich in die Atmosphäre zu entlassen. Bioprodukte stehen damit für einen nachhaltig sorgsamen Umgang mit der Natur.
Ein weiterer Beitrag zum Klimaschutz sind regionale Bioprodukte: Sie sichern nicht nur Arbeitsplätze in der heimischen Landwirtschaft und im Handwerk, sondern sparen auch Transportkilometer und gewährleisten, dass die gelieferten Waren tagesfrisch sind. Die Alnatura Super Natur Märkte beziehen saisonales Obst und Gemüse, Eier, Brot- und Backwaren von örtlichen Biolandwirten und Biobäckern.
Um noch mehr Energie einzusparen, installierte Alnatura 2008 als erstes Einzelhandelsunternehmen in allen Filialen Glastüren vor den Kühlregalen. Bis zu 60 Prozent weniger Strom verbrauchen die Kühlregale dadurch.
Darüber hinaus bezieht das Unternehmen bereits seit 2003 Jahren den Strom ausschließlich aus regenerativer Energie, nämlich Wind- und Wasserkraft. Auch bei den Baumaterialien wird auf Umweltverträglichkeit geachtet: Die Böden der Filialen bestehen aus Natursteinfliesen, die Regale aus Holz, die Wände sind mit Naturfarben gestrichen, und die wellenförmige Decke ist aus recyceltem Aluminium gestaltet.


