Nirgendwo in Deutschland gibt es so viele Öko-Geschäfte wie bei uns ? und täglich kommen neue dazu.
In keiner anderen deutschen Stadt buhlen mehr Bio-Läden um Kundschaft. Mehr als 40 Supermärkte (größte Kette: "Bio Company", 13 Filialen), rund 80 Öko-Shops und eine Vielzahl von Naturfachhändlern sind in Berlin angesiedelt. Die Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) schätzt ihren Umsatz auf über 100 Millionen Euro pro Jahr.
Die Zahl der Bio-Unternehmen erhöhte sich 2009 in Berlin von 238 auf 289. Hier gibt?s alles: vom T-Shirt-Laden bis zur Bio-Brauerei! FÖL-Chef Michael Wimmer (42): "In der ganzen Stadt finden sich innovative Konzepte. Der Sättigungsgrad ist noch lange nicht erreicht!" Trotz Krise stieg der bundesweite Umsatz im Bio-Fachhandel im vergangenen Jahr um 3,1 Prozent.
"Die Konsumenten legen Wert auf nachhaltige Lebensmittelerzeugung. Das darf dann auch gerne mehr kosten", so Peter Röhrig (38) vom Bund Ökologischer Lebensmittelwirtschaft. Nach dessen Umfragen kaufen 70 Prozent aller Berliner gelegentlich bis häufig Bio-Produkte. Das Umland profitiert davon. Rund 1.000 Betriebe in Brandenburg bewirtschaften ihre Äcker ökologisch ? deutschlandweiter Spitzenwert!


