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17.03.2008 - Bio-Ostern mit Käfer Kuno - Die FÖL gibt Tipps rund ums Osterfest (FÖL)

Das erste zarte Grün der Sträucher und farbenfrohe Krokusse kündigen den nahen Frühlingsanfang und das darauf folgende Osterfest an. Weil zu Ostern traditionell Eier gehören, stellt sich für viele wieder die Frage, auf was beim Kauf zu achten ist.

Es ist ganz einfach: Jedes Ei trägt einen Stempel auf der Schale, der die Herkunft verrät. Bio-Eier beginnen mit einer 0 und sind so leicht zu erkennen. Hühner aus ökologischem Landbau erhalten nicht nur Ökofutter ohne Gen-Soja und synthetische Zusatzstoffe, sondern können auch im Stall und an der frischen Luft nach Körnern picken oder ein Sandbad nehmen. Das sorgt für eine hohe Lebensqualität der Hennen und wirkt sich auf den guten Geschmack der Bio-Eier aus. Wer übrigens ganz genau wissen möchte, woher das Ei kommt, braucht bloß den Code bei www.was-steht-auf-dem-ei.de einzugeben.

Da es zu Ostern nach altem Brauch bunt sein soll und nach dem neuen EU-Beschluss keine gefärbten Bio-Eier mehr verkauft werden, ist Kreativität beim Selberfärben gefragt. So führt der Fachhandel verschiedene fertige Pflanzenfarben, oder wir mischen mit Essig, Wasser, etwas Öl und verschiedenen pflanzlichen Komponenten ganz individuelle Farben. Nützliche Ideen bietet hier das regionale Bio-Portal der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) e.V.  

Leckere Naschereien aus Teig und Schokolade führen Berliner und Brandenburger Bio-Bäckereien und der Naturkosthandel. Der Lindenhof in Rohrlack liefert derzeit mit seiner Abo-Kiste z.B. Honig-Marzipan-Häsli, Eier-Likör oder Schoko-Käfer Kuno für die Osterteller seiner Kunden. Die Bäckerei Weichardt hat frische Osterzöpfe, handgegossene Schoko-Hasen, handgefertigte Marzipaneier und andere süße Genüsse im Angebot. Soll es eher herzhaft sein, so verkaufen Bio-Läden mit einer Frischfleischtheke, Bio-Fleischer oder Bio-Bauern direkt vom Hof schmackhaftes Fleisch aus ökologischer Erzeugung. Beispielsweise ist im Hofladen des Ökohofs Kuhhorst - wie jedes Jahr und nur zu Ostern - frisches Kalbsfleisch erhältlich.

Eine Vorbestellung im Restaurant des BioHotels am Lunik Park in Hohen Neuendorf empfiehlt sich für bequeme Genießer. Der Küchenchef des Hauses am Rande Berlins verwöhnt seine Gäste am Osterwochenende mit Frühlingssalat, geschmorter Lammschulter und gratinierter Zitronencreme sowie weiteren speziellen Ostermenüs. Das Restaurant Elysander in Berlin-Charlottenburg hat extra für die Feiertage mit schottischem Hochlandlachs gefülltes Hühnchenbrustfilet auf sahniger Zitronen-Kerbel-Sauce mit Kaiserschoten und Süßkartoffelnocken auf die Karte gesetzt.

Für Groß und Klein hält Ostern einige nette Ziele in der Region bereit: Das Klosterdorfer Café der Holzofenbäckerei Drachenbrot feiert am Ostersamstag Saisoneröffnung, für Kinder wird Ostereier-Verzieren und Drachenmalen angeboten. Am Ostersonntag und –montag laden die Ziegenkäserei und das Wiesencafé Karolinenhof im havelländischen Luch zum Osterbrunch mit Zicklein und anderen Spezialitäten ein. Das Freilichtmuseum Domäne Dahlem und der Bioland-Verband veranstalten am Ostermontag eine lustige Ostereier-Suche. Weitere Attraktionen sind österliches Wachsbasteln, Traktorrundfahrten übers Feld und ein Besuch im Hühnerstall.

Alle Adressen für den Bio-Einkauf stehen bei den Bio-Adressen Online, mehr Informationen zu den österlichen Angeboten und weitere Tipps für Ausflüge in die Region bietet das Oster-Spezial der FÖL.

Kontakt
Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau
Berlin-Brandenburg (FÖL) e.V.
Ulrike Netzker - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Marienstraße 19-20
10117 Berlin
Tel.: 030 284824-44
Fax: 030 284824-48
E-Mail: u.netzker[AT]foel.de
www.bio-berlin-brandenburg.de