Die Urlaubszeit bietet etwas mehr Freiraum, die regionale Vielfalt der öko- und biologischen Agrarwirtschaft kennen zu lernen. Die ganze Bandbreite wird in einer Broschüre für Berlin-Brandenburg aufgeführt. Rund 350 Anbieter in 14 Rubriken sind im kostenlosen Heft zu finden. Ein Drittel der 19 gelisteten Adressen des Kreises Potsdam-Mittelmark befinden sich im Hohen Fläming.
Neben den bekannten Rubriken wie Bio-Höfe mit Ab-Hof-Verkauf, Abokisten-Anbieter, Öko-Märkte, Bio-Gastronomie, Naturtextilien und Naturkostläden ist in der aktualisierten Auflage die Rubrik "Umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen" hinzugekommen. "Da Bio Teil eines nachhaltigen Lebensstils ist, suchen immer mehr Bio-Kunden nach weiteren Vorschlägen für mehr Nachhaltigkeit im Alltag", sagt Michael Wimmer. Der Geschäftsführer der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) e.V. möchte mit der Publikation die Botschaft verbunden wissen, dass Bio heutzutage nicht mehr gleich Bio ist, und es zunehmend in der Verantwortung des Verbrauchers liegt, saisonale und regionale Lebensmittel zu bevorzugen.
Ferner empfiehlt er die Formel "Zwei Drittel weniger Fleisch = 100 Prozent Ökolandbau = zwei Drittel weniger Treibhausgase" und erklärt: "Wenn es gelingt, den Fleischkonsum zu reduzieren, gleicht das die hierzulande niedrigere Ertragshöhe des Ökolandbaus aus, die heimische Futtergrundlage reicht dann. Die Tiere haben mehr Platz, und wir sparen zwei Drittel der ernährungsbedingten Treibhausgase."
Die mit 850.000 Exemplaren bundesweit größte Auflage eines regionalen Bio-Einkaufsführers kann die gemeinnützige FÖL nur dank der Unterstützung von Sponsoren und der Kooperation mit starken Distributionspartnern realisieren. Ein Download der aktuellen Auflage sowie eine Übersicht aller Verteilwege gibt es auf dem regionalen Bio-Portal im Internet.
Informationen im Internet: www.bio-berlin-brandenburg.de


