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20.01.2011 - Nicht nur regional, sondern gesund (Märkische Allgemeine)

Gesunde Wildfrüchte präsentiert die in Dabendorf ansässige Firma Lienig auf der Grünen Woche in Berlin. In der Biohalle, die in diesem Jahr angesichts der Diskussion um dioxinverseuchte Lebensmittel sicher besonderen Zulauf haben wird, stellen Frank Lienig und seine Mitarbeiter die Naturkostprodukte vor.

Ausgangsrohstoffe dafür sind vor allem einheimische Bio-Wildfrüchte wie Brandenburger Topinambur und Sanddorn sowie Aronia aus der Lausitz. Aber auch andere rote Beeren wie Holunder, Cranberry, Heidelbeere, Hagebutte, schwarze Johannisbeere oder Schlehen spielen in vielen Zubereitungen eine wichtige Rolle. In der Biohalle 6.2A, Stand 115, werden Naturkostprodukte in Form von Dicksäften, Säften, Püree, Pulver, Nahrungsergänzungen präsentiert. Immer wieder ein Augen- und Gaumenschmaus sind die einzigartig aussehende Topinamburknollen (Helianthus Tuberosus L.). Hier darf auch gern verkostet werden.

Topinambur, so heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens, ist nicht nur regional, sondern vor allem gesund. Die Besucher sollen auf der Grünen Woche speziell über die Wirkung bei Diabetikern, Verdauungskranken und anderen ernährungsbedingt Belasteten informiert werden. Der in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern angebaute Topinambur zeichnet sich durch einen hohen natürlichen Inulin- und Mineralstoffgehalt aus. Dies verursacht bei der Verdauung eine nachhaltige positive Unterstützung der Magen-Darmflora (präbiotisch) sowie eine spezifische Energieversorgung gestresster Darmzellen.

"Als Verarbeiter bieten wir Erzeugern im landwirtschaftlichen und obstbaulichen Bereich langfristige Lieferverträge zu guten Konditionen an", so Geschäftsführer Frank Lienig . Entsprechende Lieferverträge, so heißt es, werden interessierten Betrieben unterbreitet. "Da es sich bei den Kulturen um relativ unbekannte Exoten wie Sanddorn, Aronia und Topinambur dreht, führen wir auch eine Anbauberatung und Bonituren durch", so Lienig.

Außerdem engagiert sich Lienig als Mitglied im Verein Brandenburger ErnährungsNetzwerk bei der Entwicklung regionaler Projekte und gesunder Ernährung und ist Mitglied in der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL). Seit 1995 hat sich Lienigs Unternehmen einen festen Platz auf der größten Verbrauchermesse für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau reserviert.