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13.02.2018 - Rund 700 Höfe sind Bio-Betriebe (Märkische Oderzeitung)

Zwölf Prozent der 5400 brandenburgischen Agrarfirmen sind Bio-Betriebe. Im vergangenen Jahr waren das 666, in diesem Jahr kommen weitere 51 Unternehmen hinzu, wie das Potsdamer Agrarministerium am Montag kurz vor Beginn der Fachmesse "BioFach" in Nürnberg mitteilte.

Die weltweit größte Messe für Bio-Produkte beginnt am Mittwoch und dauert bis Sonnabend. Am Freitag will Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD) den wieder von der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) verantworteten Gemeinschaftsstand regionaler Bio-Betriebe besuchen.

In Brandenburg wurden im vergangenen Jahr rund 146.000 Hektar ökologisch bewirtschaftet, wie es weiter heißt. Während konventionell arbeitenden Betrieben im Durchschnitt 248 Hektar zur Verfügung standen, waren es bei den Ökobetrieben 210 Hektar. Mehr als 60 Prozent der Brandenburger Öko-Fläche ist  Ackerland. Auf der Hälfte wächst Getreide. Ein Drittel ist vor allem Pflanzen für die Futtergewinnung vorbehalten. Auf mehr als neun Prozent des Ackerlandes reifen Hülsenfrüchte wie Erbsen und Lupinen, die zusätzlich auch bodenverbessernd wirken.

Drei Viertel der Öko-Betriebe verfügen über Vieh. 2016 standen in diesen Betrieben 57.600 Rinder, 8.400 Schweine, 13.400 Schafe und 412.000 Hühner. Damit werden elf Prozent der Rinder, ein Prozent der Schweine, 17 Prozent der Schafe und fünf Prozent der Hühner im Land Brandenburg in Betrieben mit ökologischem Landbau gehalten.

Allein von 1991 bis 2006 erhöhte sich die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Brandenburg um mehr als das 25-fache. Heute gilt der Spreewald deutschlandweit als die Region mit dem höchsten Bio-Anteil.