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28.10.2011 - Vogelsänger zur Agrarministerkonferenz in Suhl: Wichtige Verständigung über die deutsche Position bei den weiteren Verhandlungen über die GAP-Reform (MIL)

Die Herbstkonferenz der Agrarminister von Bund und Ländern in Suhl hat nach den Worten von Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger "zu einer wichtigen Verständigung über die deutsche Position bei der weiteren Ausgestaltung der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) für die Jahre 2013 bis 2020 geführt."

"Ich begrüße es außerordentlich", so Minister Vogelsänger, "dass es zu dieser gemeinsamen Position der 16 Länder gekommen ist und Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner damit gestärkt in die weiteren Debatten gehen kann. Für die bevorstehenden Verhandlungen hat die Bundeslandwirtschaftsministerin weiterhin die volle Unterstützung der Länder, insbesondere was die Ablehnung von Kappung und Degression bei den Direktzahlungen für landwirtschaftliche Betriebe betrifft."

Vogelsänger: "Die Gemeinwohlleistungen der Landwirte für den Erhalt der Natur und unserer Ressourcen müssen auch in Zukunft gleich bewertet werden, unabhängig von der Form und Größe der Betriebe. Es geht auch um die Existenz tausender Betriebe und damit von Arbeitsplätzen in ansonsten strukturschwachen ländlichen Regionen. Deshalb ist die Entscheidung besonders wichtig für unser Land."

Minister Vogelsänger bezeichnete die Weiterentwicklung der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik mit dem Schwerpunkt der Ökologisierung (Greening) als zentrale Aufgabe für das angebrochene Jahrzehnt. "Wir erwarten aber, dass die bereits in der Vergangenheit erbrachten deutschen Leistungen für den Natur- und Umweltschutz - insbesondere die Beiträge des Agrarsektors im Rahmen von cross compliance und NATURA 2000 – auf diese Greening-Komponenten voll angerechnet werden."

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