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24.05.2017 - Mit Pop-up-Store: Neue Bio Company-Filiale in der Yorckstraße (Bio Company)

Am 24. Mai eröffnete der Berliner Bio-Supermarktfilialist in der Yorckstraße 35-42 in Berlin-Kreuzberg seinen 52. Markt. Der mit seinen 1.200 qm nahezu größte Bio-Supermärkt Berlins bietet einiges an Besonderheiten.

Wider den Verpackungsmüll: Die neue Filiale ist ein komplett plastiktütenfreier Markt, verzichtet also auch auf Plastik-Knotenbeutel im Obst- und Gemüsebereich. Neben dem vielseitigen Sortiment wird auch eine Strecke loser Ware zum Selbstabfüllen angeboten: Nüsse, Reis, Getreide, Pasta, Gummibärchen kann man sich hier fortan selbst abpacken. Neben eigens mitgebrachten Gefäßen können auch Glasbehälter dazu erworben werden, hier wiegt der Kunde lediglich vorher deren Tara ab, das später an der Kasse wieder abgezogen wird.

Ebenso bietet die Bio Company erstmals einen Wasserbrunnen zum Selbstabfüllen an. Hierbei wird das Nass vor Ort aufwändig gefiltert, es ist also besonders rein und frei von jeglichen Rückständen. Da keine Transport- und Verpackungskosten anfallen, ist es auch deutlich günstiger als übliches Mineralwasser. 

Milchspender zum Selbstzapfen: Da muss man sich nicht gleich die Kuh ins Haus holen. In der neuen Filiale gibt es jetzt auch einen Milchdispenser, an dem sich Kunden mit eigenen Gefäßen ihre frische Bio-Milch selber abfüllen können. Ebenso stehen 0,5 Liter und 1,0 Liter-Flaschen zum Befüllen bereit, die vor Ort käuflich erworben werden können. Die Milch stammt von regionalen Erzeugern aus Brandenburg von der Lobetaler Bio-Molkerei. 

Pop-up-Store sorgt für Überraschungen: Wohl einzigartig in der Geschichte der Bio-Supermärkte ist, dass die Bio Company nun erstmals einen Pop-up-Store mit auf der Verkaufsfläche anbietet. Ob Start-ups mit innovativen Ideen oder bekannte ökologische Hersteller, im wechselnden Turnus können hier ökologische Produkte und Inhalte präsentiert werden. Der neue "Point of Surprise" soll mitten im Kreuzberger Kiez für bunte Überraschungen sorgen. 

Soziales Engagement: Bereits seit Jahren lässt die Bio Company ihre Verkaufsdisplays und Warentrenner in der Werkgemeinschaft für Berlin-Brandenburg herstellen, einer anerkannten Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Jetzt unterstützt das Unternehmen auch das Flüchtlingsprojekt Cucula. In der neuen Filiale wurde die gesamte Bistro-Möblierung von Geflüchteten der "Refugees Company for Crafts and Design" gefertigt.

Als handwerkliche Manufaktur produziert sie nicht nur Möbel des Selbstbau-Programms vom italienischen Designer Enzo Mari. Sie übernimmt auch vielerlei Aufträge wie Tischler­arbeiten, Bühnenbildgestaltung oder Produktentwicklungen. Das angegliederte Berufs­vorbereitungs­programm Cucula Education unterstützt zudem Geflüchtete beim Einstieg in Ausbildung, Schule oder Beruf. Die ökonomische Perspektive sichert ihnen die Unabhängigkeit des Modells. Ebenfalls engagiert sich die Bio Company seit 2012 als erster Handelspartner bei foodsharing und den Lebensmittelrettern. 

Vielfältiges Sortiment: Käse-Humidor und eigene Fleisch- und Wurstmanufaktur
Die neue Filiale führt auch einen begehbaren Käse-Humidor, dies ist ein speziell klimatisierter Raum für große Käselaibe und die Präsentation von vielfältigen, köstlichen Käse-Varietäten. Eine Besonderheit ist auch die Fleischtheke: Die Erzeugung des größten Teils der Waren im Fleisch- und Wurstsortiment kommt vom hauseigenen Betrieb, der Biomanufaktur Havelland. Sie bietet Produkte vom Havelländer Apfelschwein oder dem Uckermärker Rind an sowie eine große Varietät im Wurst- und Schinkenbereich. Der Bistro-Bereich mit Back-Shop bietet neben Brot und Backwaren auch Salate, Suppen und warme Gerichte an. Insgesamt führt der Markt ein 100 prozentiges Bio-Sortiment mit 7.000 Produkten und ist ein zertifiziertes Bio-Fachgeschäft.  

Stadtbienen: Am neuen Markt werden erstmals auch Bienenkörbe aufgestellt. Damit will die Bio Company einen ersten Beitrag dazu leisten, gegen das allgemeine Bienensterben vorzugehen. Langfristig gesehen soll hier auch Honig geerntet werden, wenn das Bienenvolk durch Ausschwärmen im neu entstandenen Park am Gleisdreieck gut gedeiht. 

Nachhaltiger Markt: Die neue Filiale ist nach modernsten, ökologischen Kriterien ausgebaut und von Energieeffizienz geprägt. Durch den Einbau einer Regulierungs­anlage kann die Abwärme der Kühlsysteme sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen genutzt werden. Damit verzichtet der Markt komplett auf eine Heizungs­anlage und spart beim Heizen bis zu 90 Prozent Energie ein, beim Stromverbrauch bis zu 50 Prozent.

Zur Energiereduktion tragen auch die Glastüren an den Frischeregalen bei, ebenso wie die durchgehende Verwendung von LED-Beleuchtung. Auch beim Ladenbau punktet die Ökologie: Das helle Kiefernholz für Regale und Ladenbauelemente stammen aus nachhaltiger Forstwirtschaft in Deutschland. Die Böden bestehen aus Naturstein und die Wände sind mit ökologischen Farben bestrichen.

Gelebte Regionalität: Fair & regional an runden Tischen
Die besondere Expertise der Bio Company ist, dass sie seit ihrer Gründung einen hohen Anteil regionaler Waren anbietet. Damit sollen die ortsansässige Wirtschaft gefördert, Lieferwege kurz gehalten und eine hohe Frische gewährleistet werden. Mittlerweile hat der Bio-Filialist ein Handelspartnernetz von 60 Lieferanten aus Berlin-Brandenburg.

Obst- und Gemüsewaren stammen in saisonalen Spitzenzeiten bis zu 40 Prozent aus der Region. Bei Brot- und Backwaren sowie beim Fleisch und der Wurst sind es ganzjährig 80 Prozent. Eier und Milch werden zu fast 100 Prozent aus der Region bezogen. Das Unternehmen ist Mitglied des Märkischen Wirtschaft­verbundes und nimmt regelmäßig an den runden Tischen der Initiative "Fair & regional" teil, beispielsweise für Obst- und Gemüseangebote aus der Region. Hier wird partnerschaftlich verhandelt, was der Erzeuger wirklich als Preis für seine Ware benötigt.

Alle Bio Company-Filialen sind vom BNN (Bundesverband Naturkost und Naturwaren e.V.) zertifizierte Fachgeschäfte. Dies bedeutet, dass nur Lebensmittel angeboten werden, die ökologisch und ohne Gen­technik erzeugt sind, aus artgerechter Tierhaltung stammen und vorzugsweise regional bezogen werden. Der erste Laden der Bio Company wurde 1999 in Berlin Charlottenburg als "natürlicher Supermarkt" gegründet. Mittlerweile führt das Unternehmen 52 Filialen und ist Marktführer in Berlin/Brandenburg.

Die generellen Öffnungszeiten der Bio Company-Filiale sind 08:00 bis 21:00 Uhr. Integriert ist auch ein Back-Shop, dieser hat bereits ab 07:30 Uhr geöffnet. www.biocompany.de

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