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26.07.10 - Saatgutskandal - Betroffene Felder in Brandenburg umgebrochen (Aktionsbündnis gentechnikfreie Landwirtschaft Berlin-Brandenburg)

Die drei in Brandenburg vom Saatgutskandal betroffenen Landwirtschaftsbetriebe haben inzwischen die verunreinigten Maisfelder umgebrochen. Angeordnet hatte das die Brandenburger Landesregierung.

Die Landwirtschaftsbetriebe hatten ohne ihr Wissen das verunreinigte konventionelle Saatgut des Gentechnikkonzerns Pioneer (DuPont) gekauft. Bisher  weigert sich der Konzern, die betroffenen Landwirtschaftsunternehmen zu entschädigen, hier muss wohl der Gerichtsweg beschritten werden.

Der Gentechnikkonzern zweifelte die Analysen-Ergebnisse aus Niedersachsen, die auf den Skandal aufmerksam machten, an. Doch ein Landwirtschaftsunternehmen in Hessen vernichtete seinen Bestand mit einem glyphosathaltigen Mittel. Da die nachgewiesene gentechnische Veränderung gegen dieses Mittel eine Resistenz erzeugt, blieben einige Pflanzen stehen. Die Überwachungsbehörde ließ diese untersuchen und fand das entsprechende Gentechnik-Konstrukt NK 603.

Weitere Informationen
www.mugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.219285.de

Kontakt
Thomas Janoschka
Aktionsbündnis gentechnikfreie Landwirtschaft Berlin-Brandenburg
E-Mail: kontakt[AT]gentechnikfreies-brandenburg.de

Christof Potthof
Gen-ethisches Netzwerk e.V.
E-Mail: christof.potthof[AT]gen-ethisches-netzwerk.de
Tel.: 030 - 68 58 030