Wenn du nicht zu uns kommen kannst, kommen wir zu dir

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Berliner Sozialunternehmen initiieren Online-Shop zum Erhalt der Berliner Clubkultur

Das öffentliche Leben kommt in Berlin langsam zum Erliegen. Clubs und Bars müssen schließen. Damit stehen zehntausende Mitarbeiter der Berliner Gastro- und Clubszene sowie Kunstschaffende schlagartig ohne Beschäftigung dar. Das ist eine Katastrophe – für alle Betroffenen und für Berlin. Denn selbst wenn die Krise bald überwunden ist, werden z. B. Clubs, die bereits durch Verdrängung angeschlagen sind, vor dem Ruin stehen.

Aber auch viele andere lokale Firmen sind unmittelbar von der Schließung von Bars, Clubs und Kneipen betroffen, denn die Gastronomie ist für viele Unternehmen eine zentrale Abnahmestelle für ihre Produkte. Um den drohenden Umsatzeinbußen von teilweise 90 % proaktiv entgegenzuwirken, hat Ostmost-Mitgründer Paul Döcker gemeinsam mit Quartiermeister, Solidrinks, Abyme Vodka, Querfeld, Einhorn und Viva con Agua den Stay Home Berlin Club ins Leben gerufen – ein Shop, der in Zeiten der Corona-Krise verschiedene Getränke, Bio-Obst und -Gemüse sowie Kondome direkt an Endverbraucher in Berlin liefert.

Der Stay Home Club Berlin ist ein Zusammenschluss von überwiegend Berliner Unternehmen, die jeweils einen größeren Zweck verfolgen – von sozial bis ökologisch. „Wir alle verkaufen faire und nachhaltige Produkte, um Geld für unsere übergeordneten Ziele zu sammeln“, sagt Lukas Küttner von Ostmost. Aus diesem Grund versuchen die sechs verschiedenen Sozialunternehmen nicht nur ihren eigenen Umsatz anzukurbeln, sondern haben mit der Idee des Stay Home Club Berlin eine weitere Mission im Blick: Mit jeder Bestellung wandern 5 € in den Spendentopf von United We Stream, der die Berliner Clubkultur und Künstler in Form eines SOS-Notfall-Plans finanziell unterstützt. Außerdem fließen 8 % an den Stiftungsfonds Zivile Seenotrettung.

Die Berliner Flaschenteufel, ein Getränkehändler, der ebenfalls von der Schließung der Berliner Gastronomie betroffen ist, wickelt die Auslieferung ab. Das Liefergebiet richtet sich derzeit an alle Berliner Haushalte. Der Mindestbestellwert beträgt 60 € (inkl. MwSt. und Pfand).

Was gibt’s im Shop?

  • Ostmost: leckere Bio-Schorlen, -Saft und Cider, inklusive Schutz und Ausbau der natürlichen Arten- und Sortenvielfalt der Streuobstwiesen
  • Solidrinks: Mate und Cola mit deren Verkauf lokale Geflüchteten-Initiativen unterstützt werden
  • Quartiermeister: Soziales Bier, durch das soziale Nachbarschaftsprojekte gefördert werden
  • Abyme Vodka & Rhizom Gin: Spirituosen, durch die Projekte gefördert werden, die für nachhaltiges Wirtschaften, Diversität und kulturelle Freiräume stehen
  • Querfeld: Obst und Gemüse, das vom Handel als nicht vermarktbar eingestuft wird, weil es zu groß, zu klein oder zu krumm ist
  • Viva con Agua: Verein, der sich für Trinkwasser und Sanitärprojekte weltweit einsetzt
  • Einhorn: Vegane & nachhaltige Kondome und Periodenprodukte, von deren Erlösen 50% in die Förderung sozialer & nachhaltiger Projekte fließen

Zum Stay Home Club Berlin-Shop: https://www.stayhomeclub-berlin.de

Über Quartiermeister
Quartiermeister ist die erste gemeinwohlbilanzierte Biermarke Deutschlands und setzt sich seit 2010 für eine gerechte Wirtschaft zum Wohle aller ein. Pro verkauftem Liter fließen 10 Cent an soziale und kulturelle Projekte in der Nachbarschaft. Auf diesem Weg konnte Quartiermeister bereits über 160 Projekte mit mehr als 180.000 € fördern. Mittlerweile vertreibt Quartiermeister acht verschiedene Biersorten in Berlin, Dresden, Leipzig, Stuttgart und München. Neben der GmbH existiert ein Verein, der für die Fördermittelvergabe und die Kontrolle des Unternehmens zuständig ist. Über 50 Menschen engagieren sich dort ehrenamtlich für korrekten Konsum.

Kontakt
Quartiermeister – korrekter Konsum GmbH
Annika Brümmer – Pressesprecherin
Oranienstr. 183, Aufg. C
10999 Berlin
Tel.: 030 69599123
E-Mail: presse@quartiermeister.org
https://quartiermeister.org