Berlin — Führung

Offene Türen

Wer schon immer wissen wollte, was hinter den vielen Türen der Markthalle Neun passiert, bevor der Markt öffnet und nachdem er schließt, bekommt an diesem Samstag viele Antworten. Die Markthalle Neun macht die Türen auf. Wirklich auf – sperrangelweit. Nicht nur die Tore, sondern die Keller und die Küchen, stellt die Köpfe dahinter vor.

Was ist das dort eigentlich? Eine Markthalle, klar. Aber auch eine Brauerei, Bäckereien, eine Kochschule, ein Denkmal, ein Treffpunkt, ein Arbeitsplatz für Dutzende Menschen, die jeden Tag früh aufstehen, damit andere einkaufen, essen und lernen können. Am „Offene Türen“-Tag erzählen diese Menschen ihre Geschichten – und zeigen, wo sie passieren.

Es gibt Führungen durch Räume, die sonst geschlossen sind, Gespräche und Verkostungen mit Händlerinnen, Produzentinnen, dem Marktteam, Köchinnen und Nachbarinnen, Mitmachaktionen und ein Kinderprogramm mit der Kochschule Neun. Kein Konzept, das erklärt werden muss – einfach hingehen und schauen.

Die Markthalle Neun steht seit über 135 Jahren in Kreuzberg. Was drin steckt, lässt sich an einem Tag kaum erfassen. Aber dieser Tag ist ein guter Anfang.

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