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Fr, 17.07.2026
09:30 bis 13:30 Uhr -
Steinhöfel
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Tiny Farms Academy gUG

Die Tour dreht eine Schleife über die Hügel der Märkischen Schweiz, ist landschaftlich abwechslungsreich, schenkt weite Blicke und üppigen Hunger für zahlreiche Bio-Ziele. Start ist am S-Bahnhof Strausberg-Nord , dann folgen die Radelnden der ausgeschilderten Oberbarnimer Feldsteinroute. Die Strecke verläuft durch Orte, deren Häuser und Mauern meist aus urigen verschiedenfarbigen Feldsteinen erbaut sind. Der sehr gut ausgebaute Radweg führt am Flugplatz Strausberg vorbei und durch Felder und Wiesen über Klosterdorf nach Prädikow. Der gleichnamige Hof wird seit einigen Jahren saniert und zu einem Lebens-, Arbeits- und Kulturort ausgebaut. Es gibt eine Pause im Café Schwarzer Storch.
Von Prädikow fahren alle auf einem asphaltierten Radweg über Reichenow nach Ihlow. Im idyllischen Garten des Biohofs Ihlow führt Inhaberin Marion Rothschild nach einem Stück selbst gebackenem Kuchen über das naturbelassene Gelände und zeigt Ferienwohnungen, Tiny House und Zeltwiese. Es geht weiter über Reichenberg, vorbei an Pritzhagen und einige Kilometer durch das Naturschutzgebiet Stobbertal, wo auf Waldwegen eventuell ein paar Meter geschoben werden muss, dafür entschädigt aber ein zauberhafter Blick auf den verwunschen daliegenden Großen Tornowsee.
Alternativ geht’s auf einer asphaltierten Landstraße direkt nach Buckow. Im Bioladen Buckower Köstlichkeiten lässt sich herrlich pausieren bei hausgemachtem Kuchen und Kaffee. Es wird weiter geradelt und sich in Waldsieversdorf im Hofladen der Bergschäferei mit Leckereien regionaler Bio-Erzeuger eingedeckt. Danach gelangen die Radelnden zu einer schönen Badestelle am Langen See für eine Badepause. Ein letzter Stopp, um in Garzau Honig von der Bioland-Imkerei Lahres einzukaufen, dann sind alle zurück in Strausberg.
Hinweise: Auf der Strecke gibt es zwei Ortsdurchfahrten mit unangenehmen Kopfsteinpflaster, die sich leider nicht umfahren lassen. Bei Bedarf kann die landschaftlich reizvolle Strecke am Tornowsee, die durch schmale, manchmal unebene Waldwege (mit einer großen Steigung) führt, auch auf Asphalt umfahren werden. Es haben nicht immer alle Bio-Betriebe geöffnet. Falls sich an der Tour etwas ändert, stehen diese Infos bis spätestens 18 Uhr des Vortage beim ADFC.
Bio by Bike: Die Bio-Radtouren bietet der ADFC in Kooperation mit der FÖL (Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg) an. Auf landschaftlich schönen Strecken machen die Teilnehmenden Station auf Öko-Betrieben, bei Hofläden, Manufakturen und Bio-Gastronomie.