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25,7 km
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90 m bergauf, 100 m bergab
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1:50 h




Urban beginnt unsere Fahrt in den Spreewald: am Cottbuser Hauptbahnhof. Nach wenigen Minuten sind wir bei der Bio-Bäckerei Schmidt, dem familiengeführten Traditionsbetrieb. Aus der großen Auswahl entscheiden wir uns für Kuchen und bestaunen beim Hinausgehen den innovativen Automaten, der zu jeder Tageszeit frische Backwaren bereithalt. Auch die nächste Strecke ist kurz, wir stoppen beim Naturkostladen Erdbär. Auf der Empore des Geschäfts befindet sich ein Bistrobereich, und mit dem Duft von frischem Kaffee in der Nase kaufen wir für unser Lunchpaket ein. Nun aber wollen wir aufs Land und radeln zur Firma Sonnentau. In den Gewächshäusern erfreuen uns die Reihen mit Mini-Tomaten, Mini-Thymian
und anderen Gemüse- und Kräuterjungpflanzen. Auch der Hofladen ist mit seinem Vollsortiment gut gefüllt, wir nehmen eine Erfrischung mit und setzen den Weg fort. Autofrei fahren wir durch den Wald bis zum Gräbendorfer See. Einst stand hier das Dorf Grabendorf, dann ein Braunkohletagebau, und der ist schließlich mit Spreewasser geflutet worden. Ein asphaltierter Weg führt um den See herum, dessen Insel am südöstlichen Ufer ein Vogelschutzgebiet und das Zuhause seltener Möwen ist.
An der Badestelle Laasow, unserem Rast- und Picknickplatz, lassen wir uns nieder. Wieder auf dem Rad leitet uns das Navi zum Gut Ogrosen. Das ist Teil einer Höfegemeinschaft mit dem Milchschafhof Schafgarbe und dem Ziegenhof am Gut Ogrosen. Die Bio-Milch der Ogrosener Kühe fliest vom Melkstand durch unterirdische Leitungen in die moderne Hofkäserei. Dort wird sie traditionell und mit eigenen Rezepturen verarbeitet – zu Quark, Joghurt, Frisch- und Schnittkäse. Die Köstlichkeiten werden in einem Verkaufshäuschen und im Hofladen angeboten, wir füllen unsere Kühltasche. Vom Dorf fahren wir auf kleinen Straßen durch den Wald und dann über eine Landstraße zum beschaulichen Vetschau, von dort nehmen wir den Zug zurück.
Tipp → Für den Fall der Fälle steht an der Badestelle Laasow eine Fahrradreparaturstation.